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Im April versendet die BGHW wieder die jährlichen Beitragsbescheide an ihre Mitgliedsunternehmen. Die gute Nachricht: Auch für 2025 bleibt der Beitragsfuß stabil. Wir erklären Ihnen, wie der Beitrag zustande kommt und wie er berechnet wird.
Wie hoch der Beitrag zur Berufsgenossenschaft ausfällt, hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab:
„Die Gefahrklasse wird bei der Aufnahme des Unternehmens zur Berufsgenossenschaft festgelegt und kann sich ändern, wenn sich in den Betriebsverhältnissen etwas Wesentliches verändert oder ein neuer Gefahrtarif in Kraft tritt“, so Rainer Zimmermann, Referent bei der BGHW. „Der Gefahrtarif gilt in der Regel mehrere Jahre und Änderungen in den Betriebsverhältnissen wären beispielsweise, wenn sich die gehandelten Produkte ändern oder kein Warenumgang mehr bestünde.“
Weiterhin können zur Beitragsberechnung eventuell Nachlässe oder Zuschläge aufgrund der individuellen Unfallbelastung hinzukommen (Stichwort: Beitragsausgleichsverfahren).
Sie haben Fragen zu Ihrem Beitrag? Der Mitgliederservice der BGHW ist für Sie telefonisch unter 0621 5339-9001 und per E-Mail da.
Der Vorstand der BGHW hat zum elften Mal in Folge einen stabilen Beitragsfuß in Höhe von 3,89 für den Beitrag nach Gefahrtarif beschlossen. Damit ist die BGHW weiterhin ein verlässlicher Partner für Versicherte sowie Unternehmerinnen und Unternehmer.
Die Festlegung des Beitrages erfolgt nach gesetzlich vorgegebenen Berechnungsverfahren.
Sie haben Fragen zu Ihrem Beitrag? Der Mitgliederservice der BGHW ist für Sie telefonisch und per E-Mail da (Kontakt über den gelben Button auf dieser Seite).
Der Umlagebeitrag muss pünktlich bis zum 15. Mai dieses Jahres an die Berufsgenossenschaft gezahlt werden. Für jeden angebrochenen Monat, in dem der Beitrag nicht eingegangen ist, berechnet die Berufsgenossenschaft einen Säumniszuschlag in Höhe von einem Prozent des fälligen Beitrags. Vorsicht: Die Säumniszuschläge eines Kalenderjahres werden erst im kommenden Beitragsbescheid aufgeführt. "Wer also vergisst, den Beitrag zu zahlen oder diesen erst nach der Fälligkeit überweist, wird sich im Folgejahr unter Umständen wundern, dass neuer Beitrag und Säumniszuschlag auf den alten Beitrag gemeinsam in Rechnung gestellt werden", erklärt Zimmermann.
Jedes Jahr zum 16. Februar müssen alle Mitgliedsbetriebe die Lohnsumme des Vorjahres über den Lohnnachweis digital an die BGHW melden. Geschieht dies nicht, schätzt die BGHW die Höhe der Lohnsumme und berechnet den Beitrag auf der Grundlage dieser Schätzung. "Prüfen Sie daher unbedingt die Höhe der Entgelte im Beitragsbescheid", rät Zimmermann. "Ist dort eine Schätzung aufgeführt, sollten Sie die tatsächlich meldepflichtigen Entgelte Ihres Unternehmens nachmelden, so dass der Beitrag danach berechnet werden kann."
Die Tätigkeiten oder die gehandelten Produkte im Unternehmen haben sich verändert? Dann könnte es einer anderen Gefahrklasse angehören. Es gehört ohnehin zur gesetzlichen Verpflichtung, könnte sich aber auch positiv auf den Beitrag auswirken: "Teilen Sie Änderungen in den Betriebsverhältnissen der BGHW daher immer umgehend mit", so Zimmermann.
Ihre Beschäftigten sind über Ihren Beitrag bei der BGHW versichert, Sie als Unternehmerin oder Unternehmer dagegen nicht. Doch was ist, wenn Ihnen etwas passiert?
Denken Sie daher auch an sich und Ihre Sicherheit! Sie haben die Möglichkeit, sich freiwillig und kostengünstig bei der BGHW zu versichern. Dann profitieren auch Sie im Falle eines Arbeits- oder Wegeunfalls sowie bei einer Berufskrankheit von allen Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung: von der Heilbehandlung über die Rehabilitation bis hin zur finanziellen Entschädigung.
Die Versicherungssumme für Ihren Versicherungsschutz wählen Sie selbst – so können Sie sich bestmöglich absichern.
Übrigens: Mit der freiwilligen Unternehmerversicherung können Sie auch Ihren Ehepartner bei uns versichern. Freiwillig versichern können sich auch Personen, die in Kapital- oder Personengesellschaften regelmäßig wie Unternehmerinnen und Unternehmer selbstständig tätig sind.
Hier finden Sie ausführliche Informationen zur freiwilligen Unternehmerversicherung.


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