
Heute schon geblinkt?
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Elektrofahrräder werden immer beliebter. Das Herz ihres Antriebs ist ein leistungsstarker Lithium-Ionen-Akku. Zum Start in die Fahrradsaison geben wir Tipps, was in punkto Sicherheit im Umgang mit diesen Energiespeichern zu beachten ist. Weitere Tipps fürs sichere Pedelec-Fahren gibt es in unserer Infografik.
Bei den meisten so genannten E-Bikes handelt es sich um Pedelecs. Hierbei unterstützt ein Elektromotor die Muskelkraft beim Treten. Der wiederaufladbare Lithium-Ionen-Akku, die „Batterie“, befindet sich meist am Unterrohr, Sattelrohr oder Gepäckträger. Ebenso gibt es im Rahmen integrierte Modelle. Lithium-Ionen-Akkus sind bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sicher.
Gefährlich kann es jedoch werden, wenn der Akku beschädigt ist. Mögliche Folge: ein Kurzschluss, der eine Kettenreaktion innerhalb der einzelnen Batteriezellen des Akkus in Gang setzt, das sogenannte „thermische Durchgehen“. Durch die starke Erwärmung besteht Brand- oder auch Explosionsgefahr. Zerberstende Gehäuseteile können zu Verletzungen führen, austretende Stoffe wie Elektrolyt oder Gefahrstoffe im Brandrauch sind gesundheitsschädlich. Hans-Peter Fröhlich, Gefahrstoffexperte bei der BGHW, gibt Tipps, damit der Akku keinen Schaden nimmt.
Auf Verformungen, Wölbungen, Verfärbungen, Geruchsentwicklung, auslaufende Flüssigkeit und Erwärmung achten. Den Akku nicht mehr verwenden und ihn zunächst an einen sicheren Ort im Freien bringen. Er sollte dann mit abgeklebten Polen in einer feuerfesten Kiste zum Wertstoffhof gebracht und entsorgt werden. Bei Rauch- oder Brandentwicklung: Feuerwehr alarmieren und Eigenschutz beachten!
Es sollten nur unbeschädigte, vom Hersteller empfohlene Lithium-Ionen-Akkus und nur das originale Ladegerät und -kabel verwendet werden. Ein unpassendes Ladegerät kann zur Überladung und zum Brand führen. Auch eine Tiefentladung durch längere Lagerung sollte vermieden werden, da sie den Akku schädigt und es bei der nachfolgenden Ladung zum Kurzschluss kommen kann. Tipp: Akku trocken, kühl, aber frostfrei, bei 40 bis 60 Prozent Ladestand lagern, zwischendurch kontrollieren und, wenn nötig, nachladen.
Das Laden selbst muss nach Bedienungsanleitung, unter Aufsicht, abseits brennbarer Gegenstände und im Trockenen erfolgen. Um die Luftzirkulation zu gewährleisten, darf das Gerät nicht abgedeckt werden. Der Akku sollte vorher Raumtemperatur haben, die Umgebungstemperatur nicht unter 0 °C liegen. Für die Lagerung und zum Transport empfiehlt sich eine feuerfeste Kiste.
Stürze, Schläge oder starkes Rütteln des Akkus können ihn beschädigen und sollten vermieden werden. Wichtig ist auch der Schutz vor hohen Temperaturen, zum Beispiel durch direkte Sonneneinstrahlung. Denn ab circa 80 °C beginnt die innere Zersetzung einer Lithium-Ionen-Zelle, die bis zum Brand führen kann. Tipp: Akku nicht im heißen Auto lagern, von Feuer fernhalten und E-Bike im Schatten parken.
Beim Reinigen sind die Herstellerangaben zu beachten. Wasser darf nicht in den Akku eindringen, weil dies auch zu einem Kurzschluss führen kann. Falls der Akku Beschädigungen aufweist, die Dichtung am Bedienfeld defekt ist oder die Leistung nachlässt, sollte man ihn niemals selbst öffnen und versuchen zu reparieren. Der auf E-Bikes spezialisierte Fachhandel ist hier der richtige Ansprechpartner zwecks Überprüfung und Austausch.


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