
Lärmschwerhörigkeit: Zu viel um die Ohren
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Explosive Funde im Schrott, gefährliche Maschinen, hohe Unfallzahlen: Auf Schrottplätzen lauern viele Risiken. Mit dem neuen interaktiven Informationsportal „Der sichere Schrotthandel“ bietet die BGHW praxisnahe Unterstützung für alle, die im Arbeitsschutz tätig sind.
Schrott kann bei der Anlieferung gefährliche Sprengkörper wie Munition oder Hohlkörper wie Gasbehälter enthalten. Unsachgemäße Handhabung gefährdet nicht nur Leib und Leben, sondern auch die Umwelt. Zum Zerkleinern des Schrotts kommen schwere Maschinen zum Einsatz – von Alligatorscheren über Schneidmühlen bis hin zu Schienenbrechern. Pressen reduzieren das Volumen von sortenreinem Schrott durch Verdichtung. Auch der Betrieb dieser Maschinen birgt zahlreiche Unfallrisiken. Der Schrotthandel ist eine raue Branche, in der alle Gefährdungsklassen vertreten sind. Die BGHW betreut in diesem Bereich insgesamt knapp 4.000 Unternehmen, die dem zweithöchsten Gefahrtarif unterliegen. Rund 49 Unfälle werden der BGHW jedes Jahr pro 1.000 Mitarbeitenden aus dem Schrotthandel gemeldet. An erster Stelle stehen wie in vielen Branchen Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle, direkt danach folgen Unfälle mit verschiedenen Gerätschaften, die zum Teil nur auf dem Schrottplatz zu finden sind.
Im neuen Informationsportal „Der sichere Schrotthandel“ sind die zentrale Sicherheitsthemen auf dem Schrottplatz anschaulich aufbereitet. Das interaktive Angebot ist über die Website der BGHW oder direkt im Kompendium Arbeitsschutz kostenlos abrufbar. Mit „Der sichere Schrotthandel“ steht nun das fünfte interaktive Präventionsangebot der BGHW zur Verfügung. Herzstück des Informationsportals ist die interaktive Infografik, in der alle Arbeitsbereiche eines virtuellen Schrottplatzes einzeln anklickbar sind. So werden zum Beispiel unter „Zerkleinern“ alle auf dem Schrottplatz gebräuchlichen Gerätschaften anschaulich dargestellt sowie die entsprechenden Gefährdungen und Schutzmaßnahmen erklärt.
Insgesamt enthält das umfangreiche Portal86 Themenseiten,38 Videos sowie 305 Bilder und Grafiken, die Arbeitssicherheit erlebbar machen. Neben den spezifischen Gefahrenbereichen auf dem Schrottplatz finden Unternehmer und Unternehmerinnen unter „Praxiswissen“ auch allgemeine Grundlagen zum Arbeitsschutz, beispielsweise rechtliche Grundlagen, Infos zur Betriebsanweisung oder Gefährdungsbeurteilung sowie zur Organisation der Ersten Hilfe. Das interaktive Präventionsangebot richtet sich an alle, die im Unternehmen für den Arbeitsschutz verantwortlich sind. Führungskräfte können sich für ihre Unterweisungen inspirieren lassen. Interessant ist das Angebot auch für Unternehmer und Unternehmerinnen sowie alle Beschäftigten und Auszubildende, die sich informieren möchten.
Alle Informationen sind anschaulich aufbereitet und werden durch verschiedene Medien wie Fotos, Grafiken und Videos ergänzt. Zu jedem Thema finden die Nutzerinnen und Nutzer vertiefende Quellen aus dem Kompendium Arbeitsschutz. Wer das gelernte Wissen noch einmal überprüfen möchte, kann das Präventionsquiz machen. Hier werden viele Themen auf spielerische Art abgefragt. Das macht nicht nur Spaß, sondern das Gelernte bleibt so auch länger im Gedächtnis.

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