„Auch die Statistik bestätigt, dass die Tätigkeiten der Rider mit hohen Risiken verbunden sind und die Gefahr, einen Arbeitsunfall zu erleiden, groß ist“, so Zimmermann. „Das ist nicht verwunderlich, stehen die Rider doch permanent unter Zeitdruck. Zudem sind sie bei ihrer Arbeit allen Wetterkapriolen und Risiken des Straßenverkehrs ausgesetzt“, betont er. Daher seien weitere Anstrengungen notwendig, um die Arbeitsbedingungen der Rider zu verbessern. „Die Maßnahmen zielen in drei Richtungen“, erläutert die BGHW-Aufsichtsperson weiter.
- Kontrolle und Beratung der Unternehmen
- Information der Riderinnen und Rider über ihre Rechte in Arbeits- und Gesundheitsschutz
- Sensibilisierung der Kundinnen und Kunden für die Arbeitsbedingungen der Rider.
„Es zeigt sich, dass es in Unternehmen mit einer regulären Mitarbeitervertretung besser gelingt, gute Arbeitsbedingungen einzufordern und umzusetzen“, ergänzt Zimmermann.