Einfaches Konzept, große Wirkung
Niklas Schrage ist Fachkraft für Sicherheit und Gesundheit im Sortierzentrum in Krefeld. Gemeinsam mit André Wilhelmi betreute Schrage während der Gesundheitswoche die UV-Kamera. Dabei stellte Niklas Schrage fest: „Der Aufbau ging wie von allein. Anschließend war die Kamera direkt einsatzbereit. Es wurde lediglich eine Stromquelle benötigt. Ich hätte nicht gedacht, dass alles so schnell und unkompliziert funktioniert.“ Zum Lieferumfang für Mitgliedsunternehmen gehören neben der UV-Kamera ein Stativ, Monitore und UV-Strahler. Durch die mitgelieferten Strahler muss auf natürliche UV-Strahlung nicht geachtet werden. Das Prinzip: Auf einem Bildschirm werden Körperregionen, die mit Sonnencreme behandelt wurden, verdunkelt dargestellt. Helle Stellen fallen dadurch sofort ins Auge. Wer sich eincremt und auf den Monitor blickt, sieht also sofort, an welchen Stellen es beim Eincremen Nachholbedarf gibt. Viele Beschäftigte probierten die Kamera während der Gesundheitswoche aus und wurden dabei von Schrage und Wilhelmi instruiert. Der Eigenversuch sorgte regelmäßig für Staunen. André Wilhelmi berichtet: „Fast alle dachten, dass sie sich bereits optimal eincremen. Auf dem Bildschirm konnten sie dann sehen, dass einzelne Stellen ungeschützt waren.“ Besonders oft waren die Ohren betroffen und die Partien direkt oberhalb der Augen. Beim zukünftigen Eincremen wissen die Teilnehmenden nun genau, welche Stellen sie nicht übergehen dürfen.
Empfehlung für andere Unternehmen
André Wilhelmi und Niklas Schrage sind sich einig: Der Einsatz der UV-Kamera hat sich gelohnt. “Die Visualisierung der eingecremten Fläche sorgt dafür, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen echten Mehrwert mitnehmen. Entsprechend positiv haben unsere Mitarbeitenden auf die Aktion reagiert”, resümiert Niklas Schrage. André Wilhelmi ergänzt: „UV-Schutz wird viel zu häufig unterschätzt. Man kann dieses Thema gar nicht hoch genug hängen. Für Mitgliedsunternehmen der BGHW ist es ganz einfach, eine UV-Kamera auszuleihen. Ich kann es nur empfehlen.”