
Trauer am Arbeitsplatz
Trauer am Arbeitsplatz betrifft viele Beschäftigte. Wie Unternehmen und Führungskräfte richtig reagieren, Mitarbeitende unterstützen und den Betrieb stabil halten.

Zunehmende Bedrohungen und Gewalt gegen Rettungs-, Einsatz- und Pflegekräfte sowie Beschäftigte in Krankenhäusern reißen nicht ab. Auch in der BG-Klinik Frankfurt ist das ein großes Thema.
„Es gab schon Übergriffe gegen Therapeutinnen, Ärzte und auch gegenüber Reha-Beratenden. Es kam vor, dass Angehörige von Patienten unseren Krankenschwestern auf dem Weg nach Hause aufgelauert und überfallen haben“, erinnert sich Dr. Christoph Reimertz. Um Mitarbeitende der BG Klinik bestmöglich auf diese Situationen vorzubereiten, werden sie für den Umgang mit aggressiven Patientinnen und Patienten geschult. Gewalt und Konflikte werden auch in Supervision-Sitzungen thematisiert, so der Direktor der Reha-Klinik an der BG-Klinik Frankfurt.
„Wir betrachten die Gewalt gegen helfende und pflegende Beschäftigte unserer Kooperationspartner und gegen die Reha-Beratenden und Beschäftigten der BGHW und ihrer Mitgliedsbetriebe mit großer Sorge und auch mit Abscheu“, betont Martin Kögler, BGHW-Referent Reha-Management und Teilhabe und stellvertretender Dezernatsleiter Rehabilitation und Leistungen.
Übergriffe, Drohungen und Beschimpfungen nehmen auch gegenüber Beschäftigten in Handel und Warenlogistik und anderen Branchen zu. Die BGHW bietet ihren Mitgliedsbetrieben, Kooperationspartnern und Fachleuten im Arbeitsschutz Hilfe bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Gewaltprävention an. „Wer innerhalb seiner beruflichen Tätigkeit ein Gewaltereignis erlebt hat, kann innerhalb von wenigen Tagen professionelle Unterstützung erhalten“, so Kögler. „Dass Menschen, die anderen helfen möchten, selbst Opfer von Gewalt werden, ist nicht zu tolerieren und nicht zu akzeptieren.“ Wegen der zunehmenden Gewalt in der Gesellschaft startete die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) die Kampagne #GewaltAngehen. Niemand soll während der Arbeit oder der Ausübung eines Ehrenamtes Gewalt erfahren – das ist der Anspruch der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Kampagne soll dafür sensibilisieren, Gewalt nicht zu tolerieren.

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