Illustration, die eine Frau und einen KI-Roboter zeigt, beide sitzen an einem Tisch. Im Hintergrund ist ein Bildschirm zu sehen.
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AI-Literacy – die neue Schlüsselkompetenz

Für Unternehmen wird KI-Kompetenz zunehmend zum Erfolgsfaktor in der digitalen Transformation. Wer seine Mitarbeitenden im Umgang mit KI stärkt, schafft nicht nur Akzeptanz, sondern auch Innovationspotenzial.

Das Wichtigste im Überblick

  • KI-Kompetenz wird zum zentralen Erfolgsfaktor der digitalen Transformation.
  • Mehr als Technik: verstehen, kritisch prüfen und verantwortungsvoll anwenden.
  • Seit 2025 gesetzliche Pflicht – Schulungen müssen zielgruppenspezifisch erfolgen.
  • Praxisnah schulen: Bedarf klären, Trainings anbieten, kontinuierlich auffrischen.
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Wissen, Pflicht, Praxis – was jetzt zählt

Was ist KI-Kompetenz?

Mit KI-Kompetenz, englisch Artificial Intelligence (AI) Literacy, ist mehr gemeint als das technische Wissen über KI-Systeme. KI-Kompetenz bedeutet, dass man Künstliche Intelligenz versteht, kritisch hinterfragt und verantwortungsvoll einsetzt. Und sich der Chancen und Risiken von KI und möglicher Schäden, die verursacht werden können, bewusst ist.

Nicht Kür, sondern Pflicht

Unternehmen müssen daher seit Februar 2025 (EU AI ACT, Artikel 4) ihre Mitarbeitenden im Umgang mit Künstlicher Intelligenz schulen. Eine Standardschulung für alle reicht nicht aus. Je nach Zielgruppe – KI-Entwickler, -Anwender oder -Beobachter – sollten Unternehmen überlegen, wer welche Kompetenzen benötigt, um spezifisch zu schulen.

Checkliste: KI-Kompetenz aufbauen

  • Individuellen Bedarf ermitteln: Wer braucht Stärkung der KI-Kompetenz? Welche Personen, Abteilungen arbeiten in welcher Form mit KI?
  • Angebot entwickeln: Maßnahmen und Inhalte, die zu den unterschiedlichen Rollen und Verantwortlichkeiten im Unternehmen passen.
  • Regelmäßig auffrischen: Kontinuierlicher Prozess, Wissen der Beschäftigten auf dem neusten Stand halten.
  • Dokumentieren: Übersicht über absolvierte Maßnahmen, behandelte Inhalte und Teilnehmende. (Quelle: Bundesnetzagentur)

Wer hilft kleinen Betrieben beim Einstieg?

In Deutschland gibt es beispielsweise 17 European Digital Innovation Hubs, die teilweise kostenfrei bei der digitalen Transformation unterstützen. Im Netzwerk der Mittelstand-Digital Zentren (MDZ) stehen etwa 100 KI-Trainer zur Verfügung, die kleine oder mittlere Unternehmen individuell und anbieterneutral unterstützen.

Erst mal Unsicherheiten abbauen?!

Ausprobieren und mit der Technologie in Kontakt kommen: Dabei helfen die KI-Studios – mit Vor-Ort-Angeboten und einem KI-Mobil, das mit einer Roadshow durch Deutschland tourt und auf Anfrage auch zu Unternehmen kommt.  

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