
Erste Hilfe: Alles im Kasten?
Der Verbandkasten gehört zur Pflichtausstattung in jedem Auto. Doch ist er überhaupt noch vollständig ausgestattet? Was gehört eigentlich alles hinein?

Ob an der Kasse, im Büro, in der Disposition oder im Lager: Monitore, Scanner, Tablets oder Smartphones gehören zum Arbeitsalltag und machen brennende, trockene oder müde Augen. Was kann man tun, damit sich die Augen entspannen und erholen?
Beim Arbeiten am Bildschirm verändert sich unser Sehverhalten, weil wir länger auf ein festes Ziel schauen, seltener blinzeln und dadurch insgesamt unsere Augen weniger bewegen. Die Folge ist eine sogenannte Blickmonotonie. Die Augenmuskulatur ermüdet, der Tränenfilm wird schlechter verteilt – die Augen fühlen sich trocken, gereizt oder angespannt an. Gerade bei konzentrierten Tätigkeiten, etwa bei der Warenbuchung oder der Tourenplanung, fällt das bewusste Pausieren oft schwer.
Diesen typischen Beschwerden bei Bildschirmarbeit kann man vorbeugen und zwar durch einfache, alltagstaugliche Übungen. Eins können diese Übungen aber nicht: Fehlsichtigkeit wie Kurz- oder Weitsichtigkeit beheben. Darauf weisen Augenärzte und Krankenkassen ausdrücklich hin. Hier eine Reihe von Übungen, die helfen, die Augen zu entlasten.
Blick in die Ferne: Alle 20 Minuten für etwa 20 Sekunden den Blick von Bildschirm oder Scanner lösen und auf ein Objekt in mindestens sechs Metern Entfernung schauen. Das entspannt die Augenmuskulatur und unterbricht die Blickmonotonie.
Augenkreisen im und gegen den Uhrzeigersinn: Diese Übung hilft, die Augenmuskulatur zu kräftigen und Verspannungen zu lösen, die durch einseitige Blickbewegungen (z.B. bei der Bildschirmarbeit) entstehen.
Bewusst blinzeln: Bei konzentrierter Bildschirmarbeit blinzeln wir deutlich seltener. Mehrmals hintereinander bewusst die Augen schließen und blinzeln hilft, den Tränenfilm zu erneuern und trockenen Augen vorzubeugen.
Fokussieren: Einen Finger oder einen Stift in etwa 20 bis 30 Zentimeter Abstand vor die Augen halten, kurz darauf fokussieren und anschließend den Blick in die Ferne schweifen lassen. Einige Wiederholungen reichen aus, um die Augen aus der starren Nahsicht zu lösen.
Palmieren: Die Handflächen aneinanderreiben, bis sie warm sind, und locker über die geschlossenen Augen legen – ohne Druck. Diese kurze Ruhepause wirkt besonders entspannend, etwa nach intensiver Bildschirmarbeit.
Augen kurz schließen: Mehrmals am Tag für einige Sekunden die Augen schließen, bewusst durchatmen und Schultern lockerlassen. Auch das unterstützt die Erholung.
Neben kurzen Entspannungsübungen für die Augen spielt auch die richtige Arbeitsplatzgestaltung eine wichtige Rolle. Dazu gehören eine blendfreie Beleuchtung und ein korrekt eingestellter Bildschirm. Die DGUV empfiehlt außerdem eine regelmäßige arbeitsmedizinische Vorsorge bei Bildschirmarbeitsplätzen. Falls nötig, stellt der Arbeitgeber spezielle Sehhilfen für die Bildschirmarbeit zur Verfügung.
Training fürs Auge bedeutet im Arbeitsalltag vor allem, den Augen regelmäßig Erholung zu gönnen. Kleine Pausen, bewusste Blickwechsel und eine gute Arbeitsplatzgestaltung helfen, Beschwerden zu reduzieren und die Augengesundheit langfristig zu unterstützen. Sie ersetzen keine Brille und keine augenärztliche Untersuchung – leisten aber einen wichtigen Beitrag zum gesunden Sehen im Arbeitsalltag von Handel und Warenlogistik.

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