
Schmierstoffe ohne Rutsch- und Sturzgefahren
Bei Fuchs Lubricants Germany werden Schmier- und andere flüssige Stoffe gehandelt. Wie minimiert die Firma typische Risiken in der Chemie-Logistik?

Leitern und Tritte gibt es in jedem Unternehmen. Aber weil sie ein so gewöhnliches Arbeitsmittel sind, wird ihre Unfallgefahr häufig unterschätzt. Um mit ihnen sicher zu arbeiten, gibt es einiges zu beachten - ein Überblick.
Vorsicht, Leiter!“ Das wäre der passende Zuruf für jeden oder jede, der oder die sich unbedarft daranmacht, eine Leiter oder einen kleinen Tritt zu besteigen. Denn erschreckend hoch ist die Zahl der Unfälle, die sich immer wieder mit diesen Arbeitsgeräten ereignen – manchmal sogar mit tödlichen Folgen. Jedes Jahr werden der BGHW rund 2.500 Leiterunfälle gemeldet, davon sind 130 schwer. Auffällig ist, dass Leiterunfälle viermal häufiger schwer verlaufen im Vergleich zu den übrigen meldepflichtigen Unfälllen. Im Gegensatz zur Leiter hat die obere Standfläche des Tritts eine maximale Höhe von einem Meter.
„Aber schon ein Sturz aus geringer Höhe kann schwerwiegende Verletzungen zur Folge haben und dazu führen, dass Beschäftigte viele Tage arbeitsunfähig sind“, sagt Thomas Jacob, Leiter des Themenfelds „Leitern, Tritte und ortsfeste Arbeitsbühnen“ im Fachbereich Handel und Logistik. Er berät Unternehmen zu allen Fragen rund um Leitern – auch Notleitern für Flucht- und Evakuierungszwecke sowie Sonderkonstruktionen wie Überstiege – und deren Überprüfung. Von Prellungen über Zerrungen und Verstauchungen bis hin zu komplizierten Brüchen reicht die Bandbreite der typischen Verletzungen. Betroffen sind vor allem Sprunggelenk, Fuß oder Knie. Die Kräfte, die beim Sturz auf den Körper wirken, sind enorm. Leiterunfälle passieren vor allem beim Hinauf- und Hinabsteigen. Weit über 90 Prozent aller Leiterunfälle ereignen sich wegen Fehlverhaltens auf und mit der Leiter.
Leitern sollten grundsätzlich nur für kurzfristige Arbeiten genutzt werden. Das können Wartungs- und Inspektionsarbeiten sein. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung wird zunächst festgestellt, ob eine Leiter überhaupt das richtige Arbeitsmittel ist. Sonst kommen Alternativen in Betracht, beispielsweise Gerüste oder Arbeitsbühnen. Wenn Leitern verwendet werden, müssen Beschäftige auf jeden Fall speziell unterwiesen werden. Und selbstverständlich sollte die Leiter immer auf Mängel geprüft werden, bevor sie benutzt wird. Für den sicheren Umgang mit dem Arbeitsmittel gibt es allgemeine Regeln, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu beachten haben.
Die Leiter als Produkt, das nach DIN-Norm gefertigt wurde, ist nur selten Ursache eines Absturzunfalls. Die Hauptursachen für Leiterunfälle liegen im falschen Verhalten auf und mit dem Arbeitsmittel:

Schutzbrillen können schwere Verletzungen verhindern, wenn sie richtig richtig ausgewählt, getragen und gepflegt werden. Worauf kommt es dabei an?
Die BGHW unterstützt Sie mit praxisnahen, kostenlosen Tools und Angeboten
Hitze gehört zu den großen Gesundheitsgefahren – vor allem auch für
Immer mehr Menschen steigen aufs Fahrrad – für den Weg zur Arbeit oder in
Das BGHW mobil bringt Fußgänger- und Fahrradsicherheit direkt in den

Der Einstieg ins Berufsleben ist verbunden mit neuen Chancen, aber auch mit neuen Risiken. Genau hier setzt die Broschüre „Safe auf Arbeit“ der BGHW an.