Das sind die Karl Meyer Umweltdienste Hamburg mitten im Gewerbegebiet des Hafens. 88 Mitarbeitende trennen
hier Abfälle und Rohstoffe und sortieren sie für den Weitertransport in Müllverbrennungs- oder Recyclinganlagen. Es herrscht hier ein besonderer Geist. Das hat das Gütesiegelverfahren der BGHW „Gesund mit System“ möglich gemacht.
Warum erklärt Holger Fischer: Was wir festgestellt haben, dass wir aufgrund unserer Maßnahmen, die wir, die will ich jetzt nicht
alle aufzählen, alle gemacht haben für das Gesundheitsmanagement, wir eine gefühltere Zufriedenheit spüren, dass Mitarbeiter ein bisschen mehr Lust haben, aufeinander, miteinander zu reden. Und ein sehr großes Lob kommt halt, kam von unserem Vorstand
der kurzfristig sagte: Herr Fischer bei Ihnen ist ein ganz besonderer Spirit entstanden in den letzten zwölf Monaten.
Simon von Harten ist mitverantwortlich für den besonderen Spirit. Er leitet das Sonderabfallzwischenlager und hat sich
zum Gesundheitsmanager ausbilden lassen: Mich hat es motiviert, den Mitarbeitern eine Wertschätzung zu geben. Und darüber habe ich mich entschlossen, Gesundheitsmanager zu werden, weil man da Gutes macht und ja, und deswegen bin ich damit
zur Geschäftsleitung gegangen und habe denen gesagt, dass ich gerne Gesundheitsmanager werden möchte.
Ich sage mal so, die Aufgabe, die mir am meisten Spaß macht, ist, wenn die Kollegen mit Problemen zu mir hinkommen und eine Lösung brauchen, weil sie zu stark belastet sind und die ja, das nervt oder dieser Fortschritt, dass man einfach Ihnen eine
Lösung präsentieren kann.
Zu den Lösungen für gesundes Arbeiten gehört auch eine neue Lüftungsanlage. Die findet der chemisch-technische
Assistent Alexander Moews richtig gut: Daraufhin haben wir jetzt bei uns die Lüftung umgebaut. Das ist stressfreier. Das ist leiser.
Wir können uns besser unterhalten. Ich kann mich jetzt sehr viel besser konzentrieren.
Auch Josefine Schwarzenberger engagiert sich für mehr Gesundheit im Unternehmen und profitiert selbst davon:
Jetzt für mich zum Beispiel, dass ich gesagt habe beim Beladen des Crafters, dass ich da Schwierigkeiten habe, die schweren Fässer zu heben und dass relativ schnell auch dieser Immo-Lift angeschafft wurde, dass es mich natürlich sehr entlastet.
Beim Gütesiegelverfahren „Gesund mit System" haben alle Mitarbeitenden der Karl Meyer Umweltdienste Hamburg mitgemacht.
Das Resultat: Neben der neuen Lüftungsanlage und dem neuen Hubwagen wurde die Disponentin
von den vielen Telefonanrufen entlastet und der Mitarbeiter im Zwischenlager hat keine Rückenschmerzen mehr.
Auf dem Hof gibt es einen Spiegeleinstellplatz, damit die Lkw-Fahrer die Spiegel optimal justieren können.
Und was bewirkt „Gesund mit System“ sonst noch? Disponentin Jamin Tijani: "Dass ich auf mich achte. Ich finde, ich als Mensch muss auch ein bisschen auf meine Gesundheit achten. Da wird hier auch von meinen Kollegen sehr viel Wert darauf gelegt."