Im Mittelpunkt des zweiten Tages, in Foren und an den Ständen des Marktplatzes, standen Präventionsthemen und der Ausblick auf aktuelle Entwicklungen. „Neben der fachlichen Expertise und den vielen Netzwerkmöglichkeiten gefällt mir besonders, dass sich Mitgliedsunternehmen erstmals mit ihren Präventionsmaßnahmen präsentieren können und die Gewinner des Präventionspreises ‚Die goldene Hand‘ vor Ort sind“, stellte Thomas Arold, Mitglied der BGHW-Vertreterversammlung (Arbeitgeberseite) fest. „Diese prämierten Maßnahmen aus den Betrieben, die die Beschäftigten aus ihrem Arbeitsalltag heraus entwickelt haben, zeigen, dass gute Prävention nur gemeinsam gelingt“, sagte er weiter.
Dass genau dieses Ziel in Dresden erreicht wurde, bestätigten Marco Hanewinkel und Judith Winter von Präventionspreisträger GE Vernova. Das Unternehmen war für die „Visualisierung von Gefahrenbereichen bei Kranarbeiten“ ausgezeichnet worden. Sie wurden mehrfach von Sicherheitsfachkräften auf dieses Projekt angesprochen. Gerne stellten sie Infos und Bauteilliste für den Nachbau zur Verfügung. Auch die anderen Unternehmen an den Nachbarständen bestätigten großes Interesse der Besucher an ihren ausgezeichneten Präventionsprojekten.
„Für mich ist diese Fachtagung eine Leistungsschau der BGHW in Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und ein super Netzwerktreffen“, sagte Dr. Udo Schöpf, Vorsitzender der BGHW-Geschäftsführung. „Es ist auch deshalb so bedeutsam, weil wir von externen Ausstellern gute Impulse erhalten, die wir an unsere Mitgliedsbetriebe und Fachkräfte für Arbeitssicherheit weitergeben können“, erklärte Schöpf. Für ihn besonders beeindruckend: „Die Bedeutung von künstlicher Intelligenz und Robotik für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.“