
Schutzbrillen: Alles klar im Blick
Schutzbrillen können schwere Verletzungen verhindern, wenn sie richtig richtig ausgewählt, getragen und gepflegt werden. Worauf kommt es dabei an?

"Max Achtzig – 40 Tonnen Verantwortung", das ist der Titel des neuen Buchs von Dieter Schäfer. Der Polizeidirektor a.D. setzt sich seit Jahren gegen Auffahrunfälle am Stauende ein. In seinem Buch geht er Ursachen auf den Grund und gibt Hinweise für die Prävention.

Jeder Unfall ist ein Unfall zu viel. Und doch gibt es manchmal den einen Unfall, der alles verändert, der Auslöser ist für ein anderes Handeln. So ein Unfall ereignete sich am Rosenmontag 2018 am Walldorfer Kreuz: Ein Sattelschlepper fährt auf der A5 ungebremst in ein Stauende. Dabei drückt er zwei Autos unter einen anderen Lkw. Vier Menschen in den beiden Autos sterben. Nur die damals 15-jährige Helena überlebt schwer verletzt. Ihre zwölfjährige Schwester und ihre Eltern sterben an diesem Tag.
Für Dieter Schäfer, damals Direktor der Verkehrspolizei in Mannheim, ist der Unfall ein Weckruf für mehr Verkehrssicherheit im Güterkraftverkehr. Er gründet die Initiative „Hellwach mit 80 km/h“ und setzt sich seither – auch nach seiner Pensionierung – für die Prävention von tödlichen Auffahrunfällen am Stauende ein.

Seine Erkenntnisse, Ergebnisse aus unzähligen Gesprächen und Analysen fasst er nun in seinem neu erschienenen Buch „Max-Achtzig – 40 Tonnen Verantwortung“ zusammen. Überwiegende Ursache von Auffahrunfällen am Stauende seien demnach Ablenkung oder Sekundenschlaf des Fahrpersonals. Doch dass es soweit kommen könne, sei nicht allein die Schuld der Fahrer und Fahrerinnen. Schäfer sieht auch unternehmerische Versäumnisse, die Stress und Übermüdung bei Fahrern und Fahrerinnen begünstigen. Dazu zählt er etwa die zu enge Taktung der Ablade-Zeitfenster, die Ausstattung der Fahrerkabinen oder die schlechte „Aufenthaltsqualität“ am Be- und Entladeort.
Bestellungen des Buches nimmt der Verein "Hellwach mit 80 km/h" per E-Mail entgegen unter:

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