
Schutzbrillen: Alles klar im Blick
Schutzbrillen können schwere Verletzungen verhindern, wenn sie richtig richtig ausgewählt, getragen und gepflegt werden. Worauf kommt es dabei an?

Junge Menschen sind überproportional häufig von schweren Verkehrsunfällen betroffen. Die BGHW und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) initiierten daher 2023 die Digital-Kampagne „komm gut an.“ Das gemeinsame Projekt erhielt nun den renommierten German Brand Award.
Großer Erfolg für die Kampagne „komm gut an.“: Die Initiative wurde am 25. Juni mit dem German Brand Award 2026 ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung in Berlin nahmen die Projektpartner einen der renommiertesten Preise für erfolgreiche Markenkommunikation entgegen. Zuvor hatte eine 17-köpfige Fachjury im Auftrag des German Design Council die eingereichten Projekte bewertet und die Kampagne in der Kategorie „Excellence in Brand Strategy and Creation – Brand Communication – Digital Campaign“ prämiert. Die Auszeichnung würdigt die kreative und wirkungsvolle Umsetzung der digitalen Kommunikationsmaßnahmen rund um das Thema Verkehrssicherheit. Die Fachjury lobte in ihrer Begründung: „Junge Beschäftigte für Risiken im Wegeverkehr zu sensibilisieren, verlangt eine Kommunikation, die im Alltag der Zielgruppe tatsächlich stattfindet. Der DVR wählt dafür mit ‚komm gut an.‘ einen Kanal, der Prävention nicht belehrt, sondern im Modus sozialer Plattformen verankert: mit echten Auszubildenden, passenden Formaten und aktiver Kommentarkultur. Aus Sicherheitskommunikation wird ein fortlaufender Dialog, dessen Relevanz aus Nähe, Rollenverständnis und redaktioneller Konsequenz entsteht.“
Sandra Rulinski leitet das Projekt bei der BGHW. Sie freut sich über den Preis und bezeichnet den Ansatz „Azubis für Azubis“ als Herzstück der Kampagne: „Wir geben den Rahmen vor – inhaltlich und methodisch – und prüfen alle Fakten, aber die Ideen, Drehbücher und Inhalte kommen von den Auszubildenden selbst. Sie wissen am besten, welche Trends gerade relevant sind.“ So schafft es „komm gut an.“, junge Menschen dort anzusprechen, wo sie sich aufhalten – ohne erhobenen Zeigefinger und auf Augenhöhe. Ein weiterer Erfolgsfaktor: Die BGHW und der DVR bündeln ihre Kompetenzen in Prävention und Kommunikation.
Der Erfolg der 2023 gestarteten Kampagne zeigt sich auch anhand von Zahlen. Im Zeitraum Oktober 2023 bis März 2026 kommt sie auf 36 Millionen Videoaufrufe. 2025 wurde „komm gut an.“ bereits doppelt prämiert – beim mediaV-Award in Köln und beim Internationalen Videofestival der sozialen Sicherheit in Kuala Lumpur. Für Sandra Rulinski sind solche Erfolge eine Bestätigung für den eingeschlagenen Weg. Gleichzeitig ist klar: Der German Brand Award ist nicht das Ende der Fahnenstange. „Der Erfolg von ‚komm gut an.‘ zeigt uns, dass wir mit der Kampagne einen Nerv treffen. Dennoch wollen wir hier nicht stehenbleiben und werten permanent Daten aus … Wir haben noch viel vor“, kündigt Sandra Rulinski an.
Die Digital-Kampagne „komm gut an.“ ist eine Initiative der BGHW und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). Ziel ist es, Auszubildende für die Gefahren tödlicher und schwerer Unfälle im Straßenverkehr zu sensibilisieren und so langfristig die hohe Zahl der Wegeunfälle bei Auszubildenden zu verringern. Die mehrfach prämierte Kampagne zeigt mit dem Ansatz „Von Azubis für Azubis“, wie moderne Prävention Jugendliche und junge Erwachsene wirklich erreicht. Sie bietet obendrein Verantwortlichen aus BGHW-Mitgliedsunternehmen Informationen, Seminare und Handlungshilfen rund um Verkehrssicherheit und sichere Mobilität in der Ausbildung.
@TikTok-Kanal @komm.gut.an
BGHW-Angebote zur Gestaltung sicherer Mobilität in der Berufsausbildung
Hintergrund zur Kampagne „komm gut an.“


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