
Schutzbrillen: Alles klar im Blick
Schutzbrillen können schwere Verletzungen verhindern, wenn sie richtig richtig ausgewählt, getragen und gepflegt werden. Worauf kommt es dabei an?

Wer in die Gesundheit der Beschäftigten investiert, investiert in den Erfolg des eigenen Unternehmens. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement bietet auch ökologisch viele Stellschrauben, um als Unternehmen vorausschauend zu agieren. Wer beispielsweise einen Gesundheitstag plant, kann viel tun, um die Veranstaltung möglichst ökologisch nachhaltig zu gestalten.
Gesunde und zufriedene Angestellte sind ein wichtiger Faktor für die soziologische und wirtschaftliche Zukunft eines Unternehmens. Ein Arbeitgeber, der dadurch seine Attraktivität verbessert, positioniert sich beispielweise auch gegenüber einer Herausforderung wie dem Fachkräftemangel. „Nachhaltigkeit ist Teil der DNA des BGM“, sagt BGM-Experte Kurt Gläser. Er ist Mitgründer des Bundesverbandes Betriebliches Gesundheitsmanagement. Für die Initiative Gesundheit und Arbeit (Iga) schrieb er den Leitfaden „Nachhaltigkeit und Betriebliches Gesundheitsmanagement“. Eines seiner Anliegen: ein BGM, das auch ökologisch möglichst nachhaltig ist. Für den Iga-Leitfaden entwickelte er eine Checkliste, die Betrieben dabei hilft, Maßnahmen und Veranstaltungen des BGM so umweltbewusst wie möglich umzusetzen.
BGM-Experte Kurt Gläser beschreibt in dieser Broschüre der Initiative Gesundheit und Arbeit (Iga), wie Unternehmen eine nachhaltigere Ausrichtung angehen können. Die Verknüpfung mit dem BGM ist dabei elementar. Der Iga-Wegweiser schafft begriffliche Grundlagen und skizziert bisherige sowie künftige Entwicklungen und Nachhaltigkeitsstandards. Im zugehörigen Nachhaltigkeits-Check liefert Kurt Gläser Anregungen für eine klimasensible und sozialverantwortliche Ausrichtung betrieblicher Gesundheitsangebote oder auch Teamevents.
Beim Ausrichten eines Gesundheitstags zeigt sich beispielhaft, wie viel ein Unternehmen tun kann, um die Umweltbelastung zu reduzieren. Wegbeschreibungen können etwa so kommuniziert werden, dass sie eine klimafreundliche Anreise priorisieren. Der Betrieb kann Fahrgemeinschaften anstoßen und so weit wie möglich auf gedruckte Materialien verzichten. Beim Catering kommen Fragen nach Prinzipien wie ökologischem Landbau, fairem Handel, regionalen und saisonalen Produkten oder umweltgerechten Verpackungen dazu. Die Liste ließe sich lange fortsetzen. Kurt Gläser sagt: „Ein zukunftsfähiges BGM braucht im Steuerungskreis auch Mitglieder, die Nachhaltigkeitsthemen vorantreiben. Dieses neue Handeln muss sich auf die einzelnen Angestellten übertragen. Sie sollten wissen, welchen Mehrfachnutzen eine Maßnahme hat. Man kann nur leben, was man versteht.“ Das BGM bietet zahlreiche Schnittpunkte mit gesetzlichen Vorgaben zur Nachhaltigkeit – ökologisch und darüber hinaus. Im erwähnten Iga-Leitfaden beleuchtet Gläser auch diese Schnittmengen. Für ihn steht grundsätzlich fest: „Ein möglichst nachhaltiges BGM kennt nur Gewinner, keine Verlierer. “

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