
Besser gucken – Training fürs Auge
Der Arbeitsalltag am Monitor, Scanner oder Tablet ist anstrengend. Was kann man tun, damit sich brennende, trockene oder müde Augen entspannen und erholen?

Wenn draußen Bäume und Gräser blühen, leiden rund zwölf Millionen Menschen jedes Jahr unter quälendem Heuschnupfen. Auslöser ist meist der Blütenstaub, also der Pollen der Pflanzen. Zuhause haben sich viele Betroffene auf die herumfliegenden, winzigen Quälgeister eingestellt, etwa mit speziellen Staubsaugern oder Pollenschutzgittern. Aber auch am Arbeitsplatz kann man als Allergiker oder Allergikerin einiges tun, um möglichst stressfrei durch den Tag zu kommen.
Heuschnupfengeplagte Allergiker haben es derzeit besonders schwer. Wir geben Tipps, wie Sie ihren Arbeitsplatz weitgehend pollenfrei halten. Am besten bitten Sie Ihren Vorgesetzten um Unterstützung und holen auch ihre Kolleginnen und Kollegen mit ins Boot.
Damit das Arbeiten während der Pollenflugzeit für Allergiker und Allergikerinnen erträglich wird, sollten sie darauf achten, sich den Allergenen nicht mehr als nötig auszusetzen. Das gelingt, indem öfter der Tisch und die Oberflächen des Arbeitsplatzes mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Auch das regelmäßige Saugen des Fußbodens kann helfen. Pollenschutzgitter an den Fenstern sind ebenfalls eine gute Sache. Hierüber sollte mit dem Vorgesetzen gesprochen werden. Ob Luftreiniger oder Befeuchter genutzt werden dürfen, gilt es ebenfalls abzuklären.
Die Pollenbelastung ist tagsüber unterschiedlich. BGHW-Arbeitsmediziner Dr. Peter Schiefen rät deshalb, die Fenster auf jeden Fall in den frühen Morgenstunden und am späten Nachmittag geschlossen zu halten. „Zu diesen Tageszeiten ist der Pollenflug am intensivsten“, so der Experte. Außerdem empfiehlt er Betroffenen, Kolleginnen und Kollegen über die Allergie zu informieren. Diese reagieren dann meist verständnisvoll und können sich mit den Schutzmaßnahmen der geplagten Allergiker arrangieren. Auch wenn es um die Auswahl von allergenen Zimmerpflanzen oder Blumen geht.
Aktivitäten im Freien, beispielsweise ein Spaziergang während der Mittagspause, sollten gut überlegt werden. Ist die Pollenkonzentration besonders hoch, ist es besser darauf zu verzichten. „War man doch an der Luft, so sollten Jacken und Mäntel nicht mit ins Büro gebracht oder vorher gut abgeklopft werden“, rät Schiefen. Auch an den Haaren haften Pollen. Sie sollten deshalb ausgekämmt werden. Und der Tipp für Zuhause: Häufiger waschen und föhnen, vor allem vor dem Zubettgehen.
Wer im Homeoffice arbeiten darf, sollte dieses Angebot seines Arbeitsgebers in der Pollen-Hochsaison auf jeden Fall nutzen. Oder man geht in dieser Zeit in den Jahresurlaub: Denn am Meer oder im Hochgebirge können Allergiker generell besser durchatmen. Denn jenseits der Baumgrenze, also zwischen 1800 und 2500 Metern, gibt es zumindest keine Pollen von blühenden Bäumen mehr. Und am Meer sorgt der Seewind für eine frische, pollenarme Brise. Die hohe Luftfeuchtigkeit und der Salzgehalt der Luft wirken beruhigend auf die Atemwege.
Der eigene Arbeitsweg kann prinzipiell nicht beeinflusst, aber immerhin etwas variiert werden. Die höchste Pollen- und Feinstaubkonzentration findet sich in Städten. Wer mit dem Auto fährt, sollte die Fenster geschlossen halten und das Fahrzeug regelmäßig aussaugen und die Armaturen abwaschen. Wer auch die Sitzbezüge und alle anderen Oberflächen reinigt, gibt Pollen keine Chance sich abzulagern. Im Auto ist eine gutfunktionierende Luftzirkulation wichtig, die Klimaanlage sollte gereinigt sein. Das gilt auch, wenn man mit dem Dienstwagen unterwegs ist. Wer zu Fuß geht und zum Beispiel durch Parks mit stark blühenden Pflanzen laufen muss, der sollte Ausweichrouten wählen oder eine Zeitlang auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen.
Wer sich Medikamente rezeptfrei aus der Apotheke holen möchte, sollte sich von seinem Hausarzt beraten lassen. Einige der Pillen und Tropfen können nämlich unangenehme Nebenwirkungen haben. Manche Antihistamine können zum Beispiel müde machen und sind daher nicht für den Berufsalltag geeignet. Schon gar nicht für Menschen, die Maschinen betätigen oder Auto fahren müssen. Wegen anderer medikamentöser Maßnahmen oder Therapiemöglichkeiten sollte man sich an den Facharzt wenden.
Es gibt auch ein paar einfache Hilfsmittel im Alltag, die das Leben für Pollenallegiker erträglicher machen. Vaseline zum Beispiel: Wer einen dünnen Film rund um die Nasenlöcher aufträgt, kann damit einen Teil der Allergene binden, bevor sie in die Nase eindringen können. Auch Schutzbrillen oder Mund-Nasen-Masken sind unter Umständen hilfreich.

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