
BGHW mobil: Lernen durch Erleben
Das BGHW mobil bringt Fußgänger- und Fahrradsicherheit direkt in den Betrieb. Mit interaktiven Stationen erleben Beschäftigte Risiken praxisnah und sind begeistert.

Immer mehr Menschen steigen aufs Fahrrad – für den Weg zur Arbeit oder in der Freizeit. Gleichzeitig verändern sich Städte im Zuge der Verkehrswende: neue Radwege, eigene Abbiegespuren, Fahrradstraßen. Dadurch wird der Straßenverkehr komplexer. Wie radelt man sicher durch den Alltag?
Eine alltägliche Situation: An einer roten Ampel warten ein Lkw und ein Fahrrad nebeneinander auf das Grünsignal. Wenige Sekunden später fährt der Lkw an und biegt nach rechts ab. Dabei kommt es immer wieder vor, dass die Person auf dem Fahrrad übersehen wird – mit teils schweren Folgen. Oft wird in diesem Zusammenhang vom „toten Winkel“ gesprochen. Tatsächlich verfügen moderne Lkw über mehrere Spiegel, die bei korrekter Einstellung und aufmerksamer Nutzung den Bereich neben dem Fahrzeug weitgehend abdecken. Dennoch entstehen gefährliche Situationen, wenn Radfahrende nicht rechtzeitig wahrgenommen werden oder die Verkehrssituation beim Abbiegen nicht ausreichend kontrolliert wird. Besonders an Kreuzungen und Einmündungen zählen solche Abbiegeunfälle zu den schwersten im Straßenverkehr. Radfahrende sind dabei besonders gefährdet, da sie im Vergleich zu den Insassen eines Lkw kaum geschützt sind.
Für Fahrradfahrende bedeutet das, aktiv für die eigene Sichtbarkeit zu sorgen, indem sie beispielsweise folgende Verhaltensregeln beachten:
Ebenso spielt die eigene Ausstattung eine wichtige Rolle. Dazu gehören eine reflektierende Kleidung, eine funktionierende Beleuchtung und eine klare Positionierung auf der Fahrbahn. Das erhöht die Sichtbarkeit deutlich.
Am 3. Juni wird seit 1998 weltweit der „Tag des Fahrrads“ gefeiert. Die Vereinten Nationen haben den Aktionstag 2018 offiziell anerkannt. An diesem Tag wird auf die Bedeutung des Fahrrads als nachhaltiges, gesundes und effizientes Verkehrsmittel aufmerksam gemacht. Damit einher gehen Forderungen, eine klimafreundliche Mobilität zu fördern, die Infrastruktur für Radfahrende zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Übrigens: Das erste Fahrrad, die „Draisine“ oder Laufmaschine, wurde 1817 von Karl Drais erfunden.
In den vergangenen Jahren hat sich der Verkehrsraum in vielen Städten verändert. Der Grund ist die Verkehrswende. Ein Aspekt dabei ist auch die Förderung des Radverkehrs. Viele Kommunen haben beispielsweise neue Regeln eingeführt, um das Fahrradfahren sicherer zu machen. Ein Beispiel ist der grüne Pfeil nur für Radfahrende. Er erlaubt das Rechtsabbiegen bei Rot – allerdings nur nach vorherigem Anhalten und wenn niemand gefährdet wird. Ziel ist es, Konflikte mit abbiegenden Fahrzeugen zu reduzieren.
Auch Straßen und Radwege wurden verändert und ausgebaut. Immer mehr Städte geben dem Radverkehr mehr Raum, um die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen. Hier einige Beispiele:
Aber nicht jeder Radweg ist gleich. Wer sicher unterwegs sein will, sollte die Unterschiede kennen:
Besonders wichtig: Wenn ein Radweg ausgeschildert ist, muss er genutzt werden! Das gilt allerdings nicht, wenn er zu schmal, nicht geräumt oder in einem schlechten Zustand ist.
Radfahren wird immer beliebter. Dennoch wird leicht übersehen, dass Radfahrerinnen und Radfahrer keine Knautschzone haben und sich schwerer verletzen können als andere Verkehrsteilnehmende. Deswegen gilt für sie umso mehr: Die Sicherheit im Straßenverkehr entsteht nicht allein durch neue Wege oder Regeln, sondern vor allem durch Aufmerksamkeit. Radfahrerinnen und Radfahrer sollten immer auf ihre Sichtbarkeit achten, damit sie von anderen Verkehrsteilnehmenden gesehen werden.
Viele Mitarbeitende nutzen das Fahrrad für den Arbeitsweg. Betriebe können diese Entwicklung aktiv begleiten:
Die Kampagne „komm gut an.“ setzt genau hier an: Sie stärkt das Bewusstsein für sichere Mobilität – auch auf dem Fahrrad.
In der Fahrradsaison kommen viele Beschäftigten regelmäßig mit dem Pedelec zu Arbeit. Sie als Unternehmer wollen, dass Ihre Mitarbeitenden damit sicher unterwegs sind? Wir unterstützen Sie dabei – mit unserem Pedelec-Fahrsicherheitstraining.
E-Scooter werden immer beliebter, doch die Risiken häufig unterschätzt. Damit die Sicherheit nicht auf der Strecke bleibt, bietet die BGHW ihren Mitgliedsunternehmen ein exklusives E-Scooter-Training an.
Das Seminarprogramm “Sicher in meiner Region – Regio Protect UVT” hat das Ziel, das besonders hohe Unfallrisiko junger Beschäftigter im Alter von 16 bis 29 Jahre abzusenken. In zwei Präsenzmodulen und einem flexiblen Onlinemodul erarbeiten die Teilnehmenden Strategien, wie sie durch das eigene Verhalten die Gefährdungen in bestimmten Situationen bewusst verringern können.
Alle Angebote der BGHW zur Verkehrssicherheit finden Sie hier.
Die Kampagne „komm gut an.“ ist eine Initiative der BGHW und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). Auf dem Kanal TikTok machen Azubis für Azubis die Verkehrssicherheit zum Thema. Ziel der Kampagne ist es, junge Menschen für die Gefahren im Verkehr auf den Straßen und im Betrieb zu sensibilisieren und die sichere Mobilität in der Berufsausbildung zu fördern. Zudem bietet sie Verantwortlichen aus den BGHW-Mitgliedsunternehmen Informationen, Seminare und Handlungshilfen zum Thema.
Zum TikTok-Kanal @komm.gut.an
BGHW-Angebote zur Gestaltung sicherer Mobilität in der Berufsausbildung
Hintergrund zur Kampagne „Komm gut an.“
Hundert Prozent: BGHW-Kampagne zweifach ausgezeichnet
Postcast: Warum DVR und BGHW mit “Komm gut an.” Millionen erreichen


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Die bewährte Checkliste der DGUV zur orientierenden Gefährdungsbeurteilung

Die BGHW-Pedelec-Roadshow war zu Gast beim Fahrradhersteller Prophete In Moving. Ein Tag mit viel Fahrspaß und großer Verantwortung für den Weg zur Arbeit.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
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hundertprozent(at)bghw.de