
Hohe Vibrationsbelastung bei E-Scootern
E-Scooter im innerbetrieblichen Verkehr? Sebastian Gedak, Referent für physikalische Einwirkungen bei der BGHW, hat Vibrationsbelastungen bei E-Scootern untersucht.

Der Konsum von Suchtmitteln in der Arbeitswelt bleibt ein Sicherheitsrisiko. Darauf weisen die Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und ihr Spitzenverband, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), anlässlich des Inkrafttretens des Cannabisgesetzes vor zwei Jahren hin. Einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der DGUV zufolge nannten sechs Prozent der Beschäftigten in Deutschland den Konsum von Suchtmitteln wie Alkohol und Drogen als Faktor, der das Unfallrisiko am eigenen Arbeitsplatz erhöht.
Seit dem 1. April 2024 darf Cannabis in Deutschland in kleinen Mengen mitgeführt und konsumiert werden. Für die Arbeitswelt sollte laut DGUV jedoch gelten: Weder Cannabis noch andere Drogen oder Alkohol haben am Arbeitsplatz etwas zu suchen. Gemäß der DGUV Vorschrift 1 dürfen sich Beschäftigte nicht in einen Zustand versetzen, durch den sie sich selbst oder andere gefährden können, erläutert die DGUV in einer aktuellen Pressemitteilung. Ebenso dürfen Versicherte nicht beschäftigt werden, wenn sie erkennbar nicht in der Lage sind, ihre Arbeit sicher auszuführen.
„Regelmäßiger Konsum von Suchtmitteln kann die Reaktionsfähigkeit, die Aufmerksamkeit und das Urteilsvermögen mindern“, wird Dr. Marlen Cosmar, Arbeitspsychologin an der DGUV Akademie in Dresden, in der Pressemitteilung zitiert. „Im Arbeitskontext kann das beispielsweise bedeuten, dass die Fahrsicherheit oder auch der sichere Umgang mit Maschinen und Werkzeugen beeinträchtigt sind. Das kann gravierende Folgen haben.“
Betriebe sollten Prozesse und eine verlässliche Präventionspraxis etablieren, die Beschäftigten Orientierung bietet. Dazu gehören beispielsweise klare betriebliche Regelungen im Umgang mit Suchtmitteln wie Alkohol und Drogen. Arbeitgebende können den Konsum von Suchtmitteln am Arbeitsplatz über eine Betriebsvereinbarung oder über das Direktionsrecht untersagen. „An erster Stelle sollte aber eine offene und wertschätzende Kommunikationskultur etabliert werden, in der Auffälligkeiten frühzeitig angesprochen werden können“, so Cosmar im DGUV-Gespräch.
Dafür bietet die gesetzliche Unfallversicherung praxisnahe Unterstützung an: Mit den Dialogkarten zum Thema Sucht lässt sich im Team strukturiert erarbeiten, wie das Unternehmen aktuell mit Suchtmittelprävention umgeht und an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht.

E-Scooter im innerbetrieblichen Verkehr? Sebastian Gedak, Referent für physikalische Einwirkungen bei der BGHW, hat Vibrationsbelastungen bei E-Scootern untersucht.
Vom Frühjahr bis in den Spätherbst ist UV-Schutz für Betriebe ein wichtiges Thema im Arbeitsschutz. Erfahren Sie mehr dazu und über die Serviceangebote der BGHW!
Ein kurzer Blick aufs Handy, ein bisschen zu schnell fahren. Halb so wild? Fehlverhalten im Straßenverkehr wird oft verharmlost und kann im schlimmsten Fall Leben kosten.
Der Arbeitsalltag am Monitor, Scanner oder Tablet ist anstrengend. Was kann man tun, damit sich brennende, trockene oder müde Augen entspannen und erholen?
Schutz im Ohr, Funk im Griff: BLG Logistics setzt auf Otoplastiken mit Bluetooth – für weniger Risiko durch Lärm und mehr Sicherheit bei der Arbeit an Deck.

Am letzten Wochenende im März wird uns nachts eine Stunde geklaut. Denn in der Nacht auf Sonntag werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt. Sommerzeit!
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
E-Mail:
hundertprozent(at)bghw.de