Sprecher: Rhenus ist einer der führenden, weltweit operierenden Logistikdienstleister.
Am Standort Hoppegarten bei Berlin ist das Innovation Hub des Unternehmens angesiedelt.
Sprecher: Eine aktuelle Entwicklung der Rhenus Ideenschmiede ist der intelligente Rettungskoffer.
Jonas von Frieling, Head of Department Innovation Hub, Rhenus: Meine zentrale Idee für die Weiterentwicklung des Rettungs-Koffers war, dass wir im 21. Jahrhundert nicht mehr analog mit der Turnschuh Methode Sicherheits-Equipment im Lager kontrollieren müssen.
Sprecher: Im Ernstfall kann diese herkömmliche Methode fatale Folgen haben, wenn zwischen den monatlichen Kontrollen entnommenes Material nicht ersetzt wurde.
Jonas von Frieling: So haben wir uns auf die Suche begeben, nach Technologien im Internet der Dinge, die uns helfen, quasi in Echtzeit unser Sicherheits-Equipment zu überprüfen.
Jonas von Frieling: Der Koffer ist ein klassischer Fall für das Internet der Dinge, da er seinen Zustand in Echtzeit über NB-IoT ihn in das Internet überträgt. NB-IoT ist ein maßgeblicher
Funk Standard, wenn wir über Internet der Dinge sprechen.
Jonas von Frieling: Der wesentliche Vorteil ist lange Batterie Laufzeiten in unseren Koffern haben. Und der zweite große Vorteil ist, dass wir hohe Gebäude Durchdringung haben, was das Signal angeht. Wenn so ein Koffer geöffnet wird, wird der Sicherheitsbeauftragte sofort informiert.
Jan Kasberger, Sicherheitsbeauftragter, Rhenus/Hoppegarten: Früher war es so, dass ich alle Erste Hilfe Koffer einzeln kontrollieren musste.
Michael Paatz, Geschäftsführer, Rhenus: Dieser Zeitaufwand, der teilweise nicht unerheblich ist, insbesondere an solchen Standorten wie hier mehrere Lagerhallen, entsprechende Anzahl an Koffern. Dieser Zeitaufwand fällt zukünftig weg. Nicht komplett, aber in einem großen Stil, sodass wir diese Zeit dann zukünftig deutlich besser nutzen können, zum Beispiel für die Weiterentwicklung von präventiven Maßnahmen im Rahmen der Arbeitssicherheit.
Jan Kasberger: Jetzt bekomme ich eine Email Benachrichtigung für den jeweiligen Erste Hilfe Koffer, der geöffnet worden ist und kann sofort die Sachen austauschen.
Jonas von Frieling: Wenn der Kollege nicht die Möglichkeit hatte, diesen Koffer zeitnah wieder instand zu setzen, eskaliert der Mechanismus. Das heißt, eine nächsthöhere Instanz wird benachrichtigt.
Ferdinand Wein, Niederlassungsleiter Market CDC Berlin, Rhenus: Der große Vorteil für mich als Niederlassungsleiter und für das Team ist, dass wir nicht nur einmal im Monat die Meldung haben, dass bei den Verbandskästen alles in Ordnung ist. Ich weiß als Verantwortlicher jederzeit über die Zustände Bescheid und bin informiert über eventuelle Vorkommnisse.
Sirikit Müller-Biedermann, BGHW Aufsichtsperson, Regionaldirektion Ost: Als zuständige Aufsichtsperson für diesen Standort freue ich mich natürlich besonders, dass mit dem Rescue Koffer ein Stückchen mehr Digitalisierung in den Arbeitsschutz Einzug gefunden hat.
Jonas von Frieling: In der ersten Produktionsphase haben wir derzeit 250 Koffer online. Die Koffer sind alle bundesweit im Einsatz.
Sprecher: Notsignal in Echtzeit. Der Resc.io Koffer von Rhenus.